Solidarität mit der Ukraine – Bernau sagt Willkommen und hilft!

08.03.2022, 14:45 Uhr

 Der anhaltende Angriffskrieg in der Ukraine bewegt und besorgt uns in besonderer Weise. Die ersten Kriegsflüchtlinge - vorrangig Frauen und Kinder - sind in Bernau eingetroffen. Wir heißen sie willkommen und werden sie unterstützen. Dazu gehört auch, ihnen die Teilhabe am gesellschaftlichen und sozialen Leben unserer Stadt gut zu ermöglichen.

 
Auf Initiative des CDU-Stadtverordneten Daniel Sauer wird in der kommenden SVV-Sitzung ein fraktionsübergreifender Antrag behandelt. Dieser sieht als Zeichen der Unterstützung und Solidarität vor, dass die Nutzung von städtischen Einrichtungen zum Beispiel der Stadtbibliothek und ihrer Zweigstellen oder der Bernauer Freibäder sowie der Eintritt zu Veranstaltungen der Stadt Bernau wie dem Hussitenfest für die Flüchtlinge des Ukrainekonflikts kostenlos sein sollen.

Da schon heute absehbar ist, dass die Kriegsflüchtlinge längere Zeit bei uns zu Gast sein werden, ist den einreichenden Fraktionen auch wichtig, dass vor allem Kinder und Jugendliche eine Möglichkeit des Miteinanders mit gleichaltrigen Kindern und Jugendlichen in Bernau erfahren können. Die Mitgliedschaft der aus Anlass des Ukrainekonflikts geflüchteten Kinder und Jugendlichen in Sport- oder ähnlichen Vereinen mit Sitz in Bernau soll bei entsprechenden Anträgen der jeweiligen Vereine gefördert werden. Dies betrifft insbesondere regelmäßige Mitgliedsbeiträge oder Aufwendungen für die Ausstattung mit geeignetem Sportzeug.
 

"Wichtig ist uns auch, bereits vorhandene migrations- und integrationspolitische Initiativen und Maßnahmen zum Beispiel des Beirates für Migration und Integration bzw. Bernauer Vereine zu unterstützen. Ein wertvoller Hinweis der Kollegen von BVB/Freie Wähler, zeigen doch die vielen spontanen Hilfsaktionen, Bernau lebt Solidarität!“ stellt Daniel Sauer fest und ergänzt: „Ich bin den Kolleginnen und Kollegen Stadtverordneten sehr dankbar, dass wir nach der von Dagmar Enkelmann initiierten Resolution, mit der wir den Angriffskrieg gegen die Ukraine verurteilt haben, auch hier in großer Geschlossenheit unsere Bereitschaft zu helfen, demonstrieren.“

Der beigefügte Beschlussantrag wurde von den Fraktionsvorsitzenden Anette Kluth (BVB/FW), Dominik Rabe (Die Linke), Othmar Nickel (CDU), Cassandra Lehnert (SPD), Dr. Detlef Maleuda (BfB/FDP) und Kim Stattaus (B90/Grüne) gemeinsam für die SVV-Sitzung am 24. März 2022 eingebracht.

aktualisiert von Daniel Sauer, 08.03.2022, 14:49 Uhr