Barnimer Gespräche - Zum 25. Jahrestag der deutschen Einheit

19. September 2015 | Pressemitteilung

19.09.2015, 19:14 Uhr

Das Jahr 1990 - Freie Wahlen, Währungsunion und als Höhepunkt am 3. Oktober 1990 die Vollendung der Deutschen Einheit in Frieden und Freiheit. In diesem Jahr können wir dieses historische Datum zum 25. Mal feiern und wollen das zum Anlass nehmen, gemeinsam mit den Bernauer und Barnimer Bürgern auf die Wende- und Wiedervereinigungszeit zurückzublicken.

Welche beruflichen oder persönlichen Veränderungen brachte dies den Menschen? Welche Freude und Hoffnung war damit verbunden? Waren die Sorgen und Ängste begründet? Neben den beruflichen und politischen Veränderungen sollen auch die Menschen und ihre höchstpersönlichen Erfahrungen Gelegenheit sein, gemeinsam zu erinnern und den Blick in die Zukunft sowie auf die Herausforderungen der vor uns liegenden Zeit zu richten.

Am 30. September 2015 findet hierzu ab 18:30 Uhr im Ofenhaus Bernau in der Weinbergstraße 3 in der Reihe „Barnimer Gespräche“ eine öffentliche Podiumsdiskussion statt. Der Eintritt ist frei.

Mit dem Vizepräsidenten des Brandenburger Landtages Dieter Dombrowski MdL und Hans-Georg von der Marwitz MdB stehen zwei Persönlichkeiten, deren Biografien in besonderer Weise durch das Jahr 1990 beeinflusst wurden, für eine kurzweilige Diskussion bereit.

Dombrowski aufgewachsen in der DDR, verurteilt wegen Republikflucht und Mitte der siebziger Jahre nach West-Berlin übergesiedelt, dort viele Jahre politisch aktiv, kehrte 1990 in die neuen Bundesländer zurück und wurde in Rathenow Landrat, was er bis 1994 blieb. Für die CDU sitzt er seit 1999 im Brandenburger Landtag und ist seit 2014 dessen Vizepräsident.

Von der Marwitz wuchs in Mittelfranken und im Allgäu auf, kehrte 1990 nach Friedersdorf an den Familienstammsitz im Oderbruch zurück, um einen Landwirtschaftsbetrieb mit ökologischer Ausrichtung aufzubauen. Langjährig kommunalpolitisch aktiv ist er seit 2009 für die CDU im Bundestag, zuletzt als Direktkandidat für Märkisch-Oderland und den Niederbarnim.

Neben dem Barnimer Landtagsabgeordneten Uwe Liebehenschel hat auch Bürgermeister André Stahl sein Kommen zugesagt.

aktualisiert von Daniel Sauer, 27.09.2015, 16:18 Uhr