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16.11.2017, 18:31 Uhr
Wieder mehr Demokratie wagen - CDU Bernau begrüßt Rückkehr zur Direktwahl der Landräte
Die CDU Bernau begrüßt die heute auf Initiative der CDU-Landtagsfraktion beschlossene Wiedereinführung der Direktwahl der Landräte. Damit ist der Versuch der rot-roten Landesregierung bei der Zwangsfusion der Landkreise auch die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an Entscheidungen, die den Landkreis prägen, zu verhindern, gescheitert. Aus Sicht der Bernauer Christdemokraten, die sich unbeirrt von den Anwürfen der SPD und Die Linke für den Erhalt des Barnim als eigenständigen Landkreis eingesetzt haben, ein Erfolg für mehr Bürgerbeteiligung.
Jetzt, wo Klarheit darüber herrscht, dass im Mai 2018 eine neue Landrätin oder ein neuer Landrat an die Spitze der Kreisverwaltung zu wählen ist, sind für die CDU Bernau zwei inhaltliche Forderungen an den Barnimer Kreistag und seine Abgeordneten essentiell. Nach dem in den letzten gut zwei Jahren Alt-Landrat Ihrke (SPD) alles dem Zwangszusammenschluss mit der Uckermark untergeordnet hatte, muss die Eigenständigkeit des Barnim begleitet von Kooperationen mit allen, unseren Nachbarlandkreisen in den Blick gerückt werden. Dazu bedarf es eines personellen Neuanfangs in der Verwaltungsspitze und keines Postengeschachers a la rot-rot. Die Beigeordnetenwahl sollte daher von der neuen Landrätin oder dem neuen Landrat initiiert werden. Außerdem sprechen sich die Christdemokraten dafür aus, keinen Doppelhaushalt 2018/2019 auf Kreisebene zu beschließen. Der Anlass dafür, die Kreisreform ist entfallen.

Hierzu äußerte der Bernauer CDU-Vorsitzende Daniel Sauer: “Landrat Ihrke hat über mehr als zwei Jahrzehnte den Barnim geprägt und entwickelt. Damit hat er sich verdient um unseren Landkreis gemacht. Sein größter Verdienst wäre es, nunmehr die weitere Gestaltung und Entwicklung des Barnim seinen Nachfolgern an der Verwaltungsspitze zu überlassen.“ Mit Blick auf die öffentlich diskutierten Kandidatenvorschläge zur Beigeordneten- und Landratswahl merkte Daniel Sauer auf Nachfrage an: “Ich bin überrascht, dass ausgerechnet jene, die vehement den Zusammenschluss mit der Uckermark betrieben und diesen als alternativlos bezeichnet haben, jetzt ihr Herz für unsere Heimat den Barnim entdeckt haben. Diese Wendemanöver in laufender Fahrt werden die Menschen als das erkennen, was es ist, scheinheilig." 
aktualisiert von Daniel Sauer, 16.11.2017, 18:33 Uhr