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27.01.2018, 16:19 Uhr
Nächtlicher Anschlag auf Bernauer CDU-Büro
Während der ganze kommunalpolitische Barnim in Trauer um den verstorbenen Panketaler Bürgermeisters Rainer Fornell innehielt, haben im Schutze der Dunkelheit  feige Undemokraten einen nächtlichen Anschlag auf das CDU-Bürgerzentrum in Bernau verübt. In großen roten Lettern prangen die Schriftzüge „Judas-Partei“ und „Mörder“ an den Schaufenstern. Die Bernauer CDU hat inzwischen Anzeige erstattet und Strafantrag wegen des Anfangsverdachts der Volksverhetzung und wegen Sachbeschädigung gestellt. Weitere Hinweise besorgter Bürger sind ebenfalls bei der Bernauer Polizei eingegangen.
 
Vor Ort zeigte sich der CDU-Stadtvorsitzende Daniel Sauer erschüttert: „Es ist schade, dass Menschen, die anderer Meinung sind, unsere vielen Gesprächsangebote nicht annehmen. Für uns ist der demokratische Austausch auch bei politisch unterschiedlichen Auffassungen ein hohes Gut. Wer diesen mit blinder Gewalt, Schmierereien und Hetzparolen führt, stellt sich ins Abseits. Ich will bei dieser Gelegenheit der Polizei Danke sagen, die sofort mit der Tatortarbeit und den Ermittlungen begonnen hat. Wir sind überzeugt, dass die feigen Täter überführt werden.“
 
Zum Angriff auf das Bernauer CDU-Büro äußerte sich auch der CDU-SVV-Fraktionschef und Barnimer Landratskandidat Othmar Nickel: „Es ist noch keine zwei Wochen her, da haben wir im Dialog mit vielen Freunden, Partnern und kommunalen Wegbegleitern hier im Bürgerzentrum unseren Neujahrsempfang abgehalten. Dabei habe ich angekündigt, dass Gespräch mit den Barnimern zu suchen, denn der Gedankenaustausch mit den Menschen liegt mir am Herzen. Das werde ich fortsetzen und rufe alle, die andere Überzeugungen haben, auf, lasst uns die Dinge im friedlichen Dialog besprechen." 
aktualisiert von Daniel Sauer, 27.01.2018, 16:21 Uhr